Activities 1956–2006 (Teil 2)

Lokales und globales Denken

Die Activities kamen und kommen Menschen in der nächsten Umgebung wie auch in fernen Ländern zugute – man denke nur an die geldmässig grösste Activity, das Benefizkonzert vom März 2001, das für den Bau von zwei Schulhäusern in Rwanda rund 80‘000 Franken einbrachte. „Think and act global“ – das war dem Lions Club Baden schon von Anfang an in die Wiege gelegt: Die Sammlung an der Chlausfeier 1956 kam der Ungarnhilfe zugute (Linderung der sozialen Folgen der Niederschlagung des Aufstands gegen die kommunistische Herrschaft in Ungarn).

„Think and act global“ – das war auch das Motto anlässlich unseres 50. Geburtstages. Rund 50‘000 Franken erbrachte die Auktion „Kunst für Kinder“ für ein Waisenhaus für Mädchen in Brasilien. Immer wieder kann man in den präsidialen Jahresberichten von Activities für das Wohl der Menschen in Europa oder in anderen Erdteilen lesen: Activities für die Entwicklungshilfe, für eine Soforthilfe in Rumänien, für Erdbebengeschädigte in Süditalien, für Mutter Teresa in Indien, für die Strassenkinder in Vietnam, für die Osteuropa-Hilfe. Hinter der dürren Auflistung von Geldbeträgen verbergen sich menschliche Gesichter: die der Spender wie auch die der Empfänger, zum Beispiel rumänische Waisenkinder, die durch die Lions-Activity Ferien im Pestalozzidorf Trogen verbringen durften.

Der Blick in die Ferne machte aber nicht blind für die Nöte vor Ort – in Baden, im Aargau, in der Schweiz: Activities zugunsten der Altersheime in Baden, Nussbaumen, Neuenhof, Leuggern oder Döttingen; Activities zugunsten des Pestalozziheims Neuhof in Birr, der Musikwerkstatt Windisch, der Lehrlingsbetreuung Neuenhof, der geschützten Werkstatt Wettingen, des Blindenheims Rothrist; Activities im Bündnerland, Activities wie die Sanierung des Gemeinde- und Schulhauses in Isenthal (mit Uhrspende), der Alpeinsatz Tersnaus im Valsertal, die Unwetterhilfe Wallis – diese Beispiele zeigen, dass die Badener Lions nicht nur global, sondern auch lokal denken und handeln können!

weiter ... (Teil 3)


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