Activities 1956–2006 (Teil 3)

Unbürokratische Hilfe für Menschen in Not

Die Activities zielten und zielen auf Einzelpersonen, auf Familien, aber auch auf Gruppierungen wie Schulklassen oder die Bewohner von Altersheimen, Behinderteneinrichtungen oder Strafanstalten.

Die Activities wollten und wollen die Lebenssituation von jungen wie betagten Menschen verbessern: durch Lebensmittel-, Bücher- und andere Sachspenden; durch den Kauf und die eigenhändige Montage von Spielgeräten; durch das Ermöglichen von künstlerischen Auftritten junger Künstler oder durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für die soziale Integration psychisch kranker Menschen (Roter Turm); durch die Einladung alter beziehungsweise behinderter Menschen zu Ausflügen und Besichtigungen innerhalb und ausserhalb des Aargaus, zu einem Bummel durch das weihnächtlich geschmückte Baden oder zu Konzerten und Zirkusveranstaltungen. Die Activities halfen und helfen unbürokratisch und spontan Familien, deren Zuhause oder betriebliche (zumeist landwirtschaftliche) Existenzgrundlage durch Elementarkräfte wie Feuer oder Wasser zerstört wurde oder die durch Schicksalsschläge wie schwere Krankheit und Tod eines Elternteils auch vor riesigen wirtschaftlichen Herausforderungen standen und stehen.

Die Activities waren und sind stets auch ein Spiegel ihrer Zeit: An die Stelle einer Spende für die Strickwolle für das Kinderheim Klösterli Baden, eines Geldbetrags für Lehrmittel der „staatsbürgerlichen Erziehung“, der Unterstützung einer „strebsamen Seminaristin aus Würenlingen“ oder der Geschenkpakete zu Weihnachten für bedürftige Bewohner im Umkreis Badens traten ab den 80er-Jahren Beiträge für die Kinderkrippe Baden (hervorzuheben die Spende von 20‘000 Franken nach der Badenfahrt 1997), die Jugendberatung, der Verein Blockzeiten Mittagstisch, das Frauenhaus Brugg, das Haus „Mutter und Kind“ in Nussbaumen, das Mütter- und Familienzentrum „Karussell“ in Baden oder die „Frauenhilfe vis-à-vis“.

weiter ... (Teil 4)


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