Meilensteine zur Clubgeschichte (Teil 3)

... zu den ersten Jubiläen: 10 und 20 Jahre

Das Clubleben entwickelte sich erfreulich. Traditionen wurden geschaffen, wie beispielsweise die Samichlausfeier, die Weihnachtsfeier, die Geburtstagsgratulationen für Lions und deren Nachwuchs. Von Anfang an hat es der Club verstanden, in sinnvollem Masse die Ehepartnerinnen und gelegentlich auch die Kinder mit einzubeziehen. Auch heutzutage verstehen es die Präsidenten, Anlässe für die Familie zu organisieren. Stichworte dazu: Zoo, Wanderungen, Kulturelles, Activity.

Der Mitgliederbestand wuchs. 1959 zählte der Club 20 Mitglieder. Allerdings gab es bereits den ersten, unfreiwilligen Austritt, denn der damalige Kassier führte die Kasse so, dass ein gerichtliches Verfahren und sein Ausschluss notwendig waren. Dies ebenso für ein weiteres Mitglied, dessen Präsenz zu wünschen liess! Aus Platzgründen wechselte der Club 1958 seinen Treffpunkt vom Hirschen in Ennetbaden ins Hotel Bahnhof, dann 1969 in den Kursaal und dann später ins Hotel Du Parc.

Das 10-jährige Jubiläum im Kursaal gab Gelegenheit, eine grosse Gästeschar, über 150 Personen, einzuladen, darunter Delegationen des Patenclubs Basel, des Jumelageclubs Marburg, benachbarter Clubs, die alle den besinnlichen Worten des Governors (L. Zeltner) zuhörten: „La charité, c’est le véritable idéal du Lionisme. Et je vous demande, Lions, faites l’impossible de faire pencher la jeunesse sur le problème de la paix.“ Es war ein fröhliches Fest mit dem Tanzorchester Mario Manazza, Musikclowns und einer abschliessenden, wie es im Bericht heisst, „Ballonschlacht“!

Ebenfalls im Kursaal fand am 8. September 1976 die Feier zum 20-jährigen Jubiläum statt, nach einem Clubabend in der Schützenstube Ebnehof in Nussbaumen. Der festliche Anlass wurde bereichert durch Darbietungen von Lions und deren Kindern: Zauberei, Blockflötenkonzert, Klavier- und Cellovorträge. Traditionsgemäss brachten die Clubmitglieder in den Jubiläumsjahren rund 16‘000 Franken zusammen, für das Kinderheim „Klösterli“ und für andere Fürsorgeinstitutionen.

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